Hallo meine Tierfreunde

Ich möchte mit meinem Leitsatz beginnen

"Wenn der Mörder aus den Augen seines Opfers schaute, würde er niemals nicht töten".

 

Mein Name ist Goran Grujin.

Ich bin Tierrettungsaktivist in meinem Heimatland Serbien.
Im Namen der Tiere, an denen in meinem Land grausame Verbrechen begangen werden, mache ich mich zu Fuß auf den Weg von Serbien nach Brüssel.
Ich möchte um Hilfe bitten, die Verbrechen gegen Tiere in meinem Land zu beenden.
Sie können uns hier in den sozialen Netzwerken folgen und unterstützen und über bevorstehende Veranstaltungen auf dem Weg nach Brüssel auf dem Laufenden bleiben.

 

In den letzten 12 Jahren wurden die Haushaltsmittel der Kommunen und Steuerzahlern gestohlen, sie gingen ausgesetzte Hunde, die in vermeintlichen Pflegeplätzen untergebracht waren.

 

Das Gesetz verpflichtet die Gemeinden, Unterkünfte für sogenannte Streuner einzurichten, ausgesetzte oder auf der Straße geborene Hunde und Katzen.
Diese Tiere sind kommunalen öffentlichen Betrieben untergebracht, die nominell einen humanen Charakter haben sollten. Das ist nicht der Fall: die Tiere werden in kleinen, unzulänglichen, völlig überfüllten Käfigen untergebracht – diese Einrichtungen sind in der Realität Sammelzentren zur Inhaftierung, Folter und Beseitigung - dies hat das Ausmaß eines Völkermords erreicht!
In Gemeinden, in denen es diese Notunterkünfte gibt, zeigen sie ein düsteres Bild und sie sind völlig unwürdig – einem Wesen gegenüber, das den Ruf trägt, des Menschen bester Freund zu sein. Ich frage mich, ob die Menschen uns auch so nennen können?

In vielen Gemeinden sind die Unterkünfte jedoch nie geöffnet!
Diejenigen, die für diese Gesetzesverstöße verantwortlich sind, wurden nie bestraft!
Begründet werden sie mit fehlenden Mitteln.
Gleichzeitig stellen sie riesige Summen bereit, um illegale Zoohygiene-Maßnahmen oder Hundefänger zu bezahlen, die angeblich Hunde in ihre Sammelstelle bringen sollen - eine einzige von über 50 Gemeinden, mit denen sie einen Vertrag haben, und wo Hunde verschwinden.

Gelder aus den Haushalten der Kommunalverwaltungen und von den Steuerzahlern werden zwecklos ausgegeben und landen in den Taschen privater Unternehmen, wie Avenija MB (eingetragene Reinigungsfirma, in der Fortführung MB Avenue genannt), Aza, die sich als Experten für diese Art von Arbeit erklärt haben, obwohl ausdrücklich gesetzlich vorgeschrieben ist, dass nur Zoohygiene Zoohygieneleistungen erbringen darf, die auf dem Territorium der örtlichen Selbstverwaltung organisiert werden. Das Gesetzt sieht nicht vor, dass die örtlichen Selbstverwaltungen private Unternehmen beauftragen. Währenddessen organisieren die örtlichen Selbstverwaltungen illegale Ausschreibungen, bei denen illegale Zoohygienedienste und private Unternehmen manipulierte und illegale Ausschreibungen gewinnen. Wir haben den begründeten Verdacht, dass es sich um einen illegalen Erwerb eines finanziellen Vorteils zu Lasten unschuldiger Lebewesen sowie der Steuerzahler handelt.

 

MB Avenue-Verträge und Kommunenverwaltungen - ein grober Verstoß gegen das Gesetz

 

Apatin, Aleksandrovac, Alibunar, Arandjelovac, Arilje, Bac, Bajina Basta, Banatski Karlovac, Batocina, Bela Crkva, Bela Palanka, Beocin, Boljevac, Bujanovac, Valjevo, Velika Plana, Veliko Gradiste, Vladicin Han, Vranja, Vrnjacka, Gornji Milanovac, Dimitrovgrad, Despotovac, Doljevac, Lazarevac, Libane, Ivanjica, Kladovo, Knjazevac, Kraljevo, Kursumlija, Lucani, Mali Zvornik, Majdanpek, Medvedja, Negotin, Novi Pazar, Opovo, Paracin, Pecinci, Petrovacte na Mlavi, Planica , Smederevska Palanka, Sokobanja, Surdulica, Svilajnac, Svrljig, Temerin, Titel, Topola, Trstenik, Tutin, Cicevac, Cacak, ………
Dies ist keine Liste serbischer Gemeinden, dies ist eine Liste von Gemeinden, die gesetzliche Vorschriften umgangen und illegale Verträge mit dem Privatunternehmen MB Avenue abgeschlossen haben.

Artikel 66 des Tierschutzgesetzes besagt: "Das Organ der örtlichen Selbstverwaltung ist verpflichtet, Unterschlupf zu gewähren, wenn auf seinem Territorium ausgesetzte Tiere leben."

Durch den Abschluss illegaler Verträge mit einem Hunderte Kilometer entfernten Privatunternehmen wurde der "Unterschlupf" nicht "bereitgestellt", sondern staatliche Gelder unverantwortlich und grob rechtswidrig ausgegeben.

Es gibt viele Informationen über MB Avenue, die Sie selbst lesen können.
Es gibt Videos, Dokumentationen von Zeugen, Bürgern und Vereinen, die Sie sich ansehen können. Im APR können Sie nachlesen, wessen Unternehmen es ist und für welche Jobs es registriert ist. Sie können sich die Ausschreibungen ansehen, an denen MB Avenue immer erfolgreich teilnimmt, auch wenn die in der Dokumentation angegebenen Bedingungen nicht genau und nicht vollständig sind - und es geht um Millionen.

Wenn Sie nach Informationen über MB Avenue suchen, werden Sie nicht feststellen, dass das Unternehmen für das Sammeln von ausgesetzten Tieren auf dem gesamten Territorium Serbiens registriert ist, noch steht irgendwo, dass nur sie die Ausschreibung gewinnen können, aber in der Praxis werden Sie leider genau das sehen: Nehmen wir das die Tierheim MB Avenue in Novo Selo: Sie werden nachvollziehen können, dass es ein Tierheim keinen Platz für alle Hunde bieten kann, die in ganz Serbien abgeholt werden. Sie werden viel Hässliches, viel Illegales, viel Grausames lesen und Sie werden sich fragen: was ist mit uns passiert? Niemand reagiert und verhindert das Böse.
Und sie tun es. Und es wird mit Steuergeldern finanziert.
Sie werden auch feststellen, dass Hunde Hunderte von Kilometern von den Orten weggebracht wurden, an denen sie gefangen werden, und dass dort jede Spur verloren geht, aber dann tauchen in den Territorien anderer Gemeinden massenhaft neue Hunde auf. Sie können vor Ort Videos über die Funktionsweise von MB Avenue lesen und ansehen.
In einer Blechdose mit einer Kapazität für 3 Hunde wurden beispielsweise mehr als 15 Hunde zusammengepfercht. Der Transport erfolgt bei verschiedenen Wetter- und atmosphärischen Bedingungen, die das Wohlergehen des Tieres nicht gewährleisten, sie werden während des Fangs und des Transportes nicht tierärztlich behandelt. Epidemiologisch ist dies völlig inakzeptabel, da es keine Daten über den Gesundheitszustand der gefangenen Tiere und damit auch über Infektions- und andere Krankheiten gibt, die sich auf diese Weise über das gesamte Territorium Serbiens ausbreiten. Außerdem stellen Hunde in unbekannten Umgebungen, die aus Hunderten von Kilometern hergebracht werden, potenziell eine Gefahr dar, aggressiv zu sein.
Die Situation wird verschärft, weil sie durch die Gefangennahme, den Transport und die extrem schlechte Behandlung unter Stress stehen und zusätzlich verletzt, krank, hungrig und durstig sind.
Die Summen, die jedes Jahr zugeteilt werden, werden immer größer, was bedeutet, dass dieses System der Zusammenarbeit der lokalen Selbstverwaltungen mit MB Avenue das Problem der Zahl der ausgesetzten Tiere nicht löst.

Die Zahl der Gemeinden, die an diesen dubiosen Geschäften beteiligt sind, nimmt zu, entsprechend gibt es immer mehr Gemeinden gibt, die sich nicht an die Gesetze der RS halten und so extrem leicht über Staatsgelder verfügen.
Natürlich möchten andere Firmen sich davon nicht übertrumpfen lassen, dass die Budgets an MB Avenue gehen. Entsprechend perfektionieren Aza oder andere Unternehmen, die nicht gesetzeskonform arbeiten und sich als Entrepreneur verstehen, die Möglichkeit an illegal an Haushaltsgelder und Steuergelder zu kommen, um sich ein schönes Einkommen zu sichern- ist keine Lösung, sondern vervielfacht das Problem nur.

Wir fordern, dass die Arbeit von MB Avenue dringend eingestellt werden muss, dass aber auch Druck auf die Kommunalverwaltungen ausgeübt werden muss, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten und als Institutionen nach dem Gesetz zu handeln. Darüber hinaus sollten die Kommunalverwaltungen verpflichtet werden, das Gesetz durch verantwortungsvolles Handeln zu fördern und es einzuhalten! Es ist eine Verpflichtung, die gesetzlich verankerten Shelter auch wirklich umzusetzen un ausgesetzten Tiere Schutz auf ihren Territorien zu bieten. Zusätzlich sind die Kommunen verpflichtet, die Besitzer zu verantwortungsvollen Besitzern zu erziehen und Unverantwortliche zu bestrafen! Diese setzen erwachsene Hunde aus, darunter natürlich auch unkastrierte Rüden – örtliche Kommunen sollten ganzjährig kostenlose Kastrationen und Sterilisationen ermöglichen, so dass die Besitzer erst gar nicht in die Situation kommen, ganze Würfe auf die Straße zu setzen. 

Wir schlagen den Kommunalverwaltungen und den Tierschutzvereinen (wenn es keinen gibt, muss einer gegründet werden) vor, dass dringend eine Zusammenarbeit aufgebaut werden muss.

Um das Problem des ausgesetzten Tieres vernünftig und nachhaltig zu lösen, ist Folgendes zu beachten:

- die lokalen Selbstverwaltungen sind verpflichtet, Tierheime bereitzustellen, wenn sie Tiere auf ihrem Territorium ausgesetzt haben, mit einer "No Kill"-Politik, d.h. mit einer Politik der Adoption und Wiederadoption,

- kostenlose Sterilisations- / Kastrations- und Chipping-Programme, sowohl in Städten als auch auf Dörfern, für ausgesetzte und eigene Tiere,

- Bildungsprogramme für Bürger über verantwortungsvolles Eigentum,

- Zusammenarbeit mit Tierschutzverbänden,

- Werbung für gefangene Tiere zur Adoption, der tierärztliche Behandlung des Individuums, Sterilisation / Kastration, Chipping und Sozialisation vorausgehen muss, die am effektivsten durch die Einstellung von Freiwilligen erreicht wird

- Einrichtung von Informationszentren für Heimtiere (mit einer Datenbank für gechipte Tiere), um die verantwortungsvolle Eigentümerschaft zu festigen

Dafür sind die Gelder aller Steuerzahler zweckgebunden, unabhängig davon, ob sie Tierfreunde sind oder nicht, ob sie helfen wollen oder dem Elend und Leid anderer Menschen gleichgültig gegenüberstehen.
Es werden keine "zusätzlichen" Mittel benötigt, die Kommunalverwaltungen erhält bereits alles.
Die vernünftige Reduzierung der Anzahl der ausgesetzten Tiere ist demnach gar nicht nötig, sondern alles ist lediglich eine Frage des guten Willens, der ehrlichen Absichten und des legalen Handelns.